Gedanken #1

Ich möchte hier meine Gedanken schweifen lassen und ihnen eventuell näher kommen, sie verstehen und begreifen was sie bedeuten.

Arbeit:

Wie ich erzählt habe, wollte ich meine Arbeitsweise optimieren und verbessern. Ich habe begonnen meine stressige Selbstständigkeit an den Nagel zu hängen und weniger zu arbeiten. Genau so viel, dass ich genau das Geld verdiene, wie ich es benötige. In der heutigen Zeit ist dies aber nicht so einfach mit einem Mindestlohn von 8,80 €. Also hab ich mich mental damit beschäftigt, dass ich mindestens 10,50 € verdienen muss, um meinem Ziel näher zu kommen und hey es hat geklappt. Ich hab wirklich in kürzester Zeit einen 450€-Job mit 12 € Stundenlohn und einen Teilzeit-Job auf 10,50 € bekommen. Ich glaube, dass mir dies nicht gelungen wäre, wenn ich nicht mit dem Gedanken gespielt hätte, dass ich so viel verdienen muss.

Den 450€-Job hab ich nach zwei Monaten wieder gekündigt. Der Fahrtweg war mir zu lang und ich war auch nicht zufrieden. Jetzt hab ich einen BLOGEINTRAG von minimalismus21 gelesen und darin ging es um „Digitalen Lärm reduzieren. Zurück zur Buddha-Natur“ und da kam mir die Frage: „Bin ich glücklich mit der Arbeit am Digitalen? Gibt es überhaupt ne Arbeit die Offline stattfindet? Inzwischen arbeitet doch schon fast jeder Bereich im Digitalen, ob Bauern, Handwerk, Bau, Einzelhandel, Küche, etc. und überrall ist der Stress zu finden. Zu der Antwort zu der ich gekommen bin lautet: „Ich bin einfach unzufrieden mit der Tatsache wie es in der Arbeitswelt läuft und weiß nicht so recht wohin mit mir und meinem Können. Ich hab versucht die Sache langsamer angehen zu lassen und mir keinen Stress zu machen, aber um so mehr ich mich mit einem Thema befassen,  um so mehr kommt der Stress und die Hektig zurück. Eigentlich wollte ich hier auf dem Blog Beiträge schreiben wie ich „Die perfekte Lösung“ gefunden habe – alledings weiß ich erst garnicht wo ich mit der Suche anfangen soll. Kennt Ihr Blogger, die über das Thema schreiben? Ihre Arbeit wie sie dazu stehen,  was sie machen und ob es sie glücklich macht oder die Tipps haben für jemanden wie mich? Jemand der nicht so recht weiß, was er mit sich anfangen soll, will aber von niemanden abhängig sein? Klar könnte ich mich aufmachen in die Wildnis und von Beeren und Brennessel ernähren, aber ich glaube nicht, dass dies ein Weg ist. Es muss was besseres geben, was sinnvolleres.

In dem Beitrag von minimalismus21 ging es auch um das digitale Grundrauschen, dass wir uns ablenken und wir uns nicht mit uns selbst beschäftigen oder beschäftigen können. Ich konnte bei mir selbst feststellen, dass genau das bei mir wieder passiert. Ich hab angefangen mit dem Minimalismus und hab alles runter gefahren, aussortiert, neu gestartet. Es war eine Erleichterung und notwenig – allerdings um so länger diese Zeit hinter mir liegt, erleide ich Rückschläge. Nicht dass ich wieder viel shoppe oder sonst was. Nein, das ist wirklich weniger geworden. Ich hab glaube jetzt im April nur 4 Sachen bestellt und das war mein raspberry Pi, weil ich damit ein wenig basteln wollte. Jetzt aktuell hab ich mir eine Mütze bestellt, die ich sowieso auch für den Winter brauchen werde und ich sie ebenfalls im Alltag tragen möchte. Sie soll ein Teil meiner Uniform werden. Dazu noch eine Handyhülle, da mir mein Handy vor kurzer Zeit runter gefallen ist und ich schon einen Sprung in der scheibe habe. Das wollte ich nun verhindern, dass es noch schlimmer wird und mir eine Hülle bestellt und wir haben uns eine Kaffee Maschine bestellt, weil das doch noch mal einfach zu handhaben ist, als so ne türkische Runter-drück-Maschine. Das wars dann aber auch – ich nehme mir immer, egal wohin ich gehe ne Falsche Wasser mit. Essen kauf ich mir zwar immer noch hin und wieder in der Stadt, wenn ich viel Wartezeit überbrücken muss oder ich schon lange unterwegs bin und ich einfach Hunger habe. So jetzt bin ich irgendwie vom Thema abgekommen. Mir ging es darum, dass ich immer mehr zu tun hatte, obwohl ich weniger gemacht habe. Ich kann es selbst nicht erklären. Es hat mich zumindest nicht glücklich gemacht und ich möchte jetzt nochmal versuchen zum Anfang zurück zu kehren, um zu schauen was ich falsch gemacht habe.

War es die Arbeit, die mich nicht zufrieden gestellt hat oder Nebenbeschäftigungen, die ich unbewusst mache und die sich einfach einschleichen. Ich hab viel mit Serien schauen Zeit verbracht. Das hat Spass gemacht, aber ich hab irgendwie ein schlechtes Gewissen. Ich könnte ja mit der Zeit etwas sinnvollers machen? Oder mache ich mir umsonst ein schlechtes Gewissen, weil es mir ja Spass macht? – Gerade kommt auch wieder viel Druck von meiner Umwelt, weil ich doch meinen Führerschein fertig machen soll – ich brauch doch mal eine geregelte Arbeit auf Dauer, die ich nicht immer wieder Wechsel. Ich muss doch mal eine Routine in mein Leben bekommen, aber eigentlich bin ich glücklich mit meinem Leben, sofern kein Druck und keine Erwartungen an mich gestellt werden Ich verstehe auch, dass wenn man in einer Beziehung ist gewisse Erwartungen Grundbedienung sind, aber eben nicht alle.

Fazit für meine Gedanken – ich muss wieder mehr zu mir selbst finden, mehr machen, was ich wirklich möchte und nichts was ich muss, um dann auch wieder mehr Zeit für mich zu haben und weniger Stress und Hektik in mein Leben zu bekommen.

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